Begegnungen in Finnlands Osten (1)
In den vergangenen Wochen hat der Frühling Einzug gehalten. Die Bäume zeigen ihre ersten Knospen, das Thermometer klettert deutlich über zehn Grad und die Sonnenstunden werden immer länger.
Für den aufkommenden Frühling hatten wir eigentlich eine mehrtägige Wandertour entlang der russischen Grenze geplant. Dass dort – etwa 450 km nördlich von Helsinki – der Waldboden noch mit 50cm Schnee bedeckt ist, war allerdings nicht geplant und die vorgesehene Tour mussten wir bereits am ersten Tag vorzeitig abbrechen. Ausgerüstet mit unseren prall gefüllten Rucksäcken – Modell “Nepal” – voller Fertigessen und frischer Trekking-Kleidung sitzen wir nun also in Ost-Finnland und haben Zeit für eine Menge anderer Begegnungen.
Nun wäre dies mehr ein Eintrag für das persönliche Tagebuch, denn für diesen Blog, wären da nicht die kleinen, liebenswerten Begegnungen, die uns dort wiederfahren sind. Auf unserem Weg von Naarva – 12 km vor der russischen Grenze, über den Koli-Nationalpark bis nach Joensuu trafen wir ganz besondere Menschen, die uns “ihre” Geschichte erzählten. Geschichten aus Ost-Finnland, von denen ich in den kommenden Einträgen einige vorstellen möchte.

