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	<title>Helsinki: 60° 10' N &#187; Unterwegs</title>
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	<description>Der Helsinki-Blog aus Finnland</description>
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		<title>Begegnungen in Finnlands Osten (3)</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 09:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[J. J. &#8211; wie er sich selbst nennt &#8211; ist ein richtiger Aussteiger. W&#228;hrend seines Biologie-Studiums hat er sich m&#252;hsam einen Fahrradladen in Joensuu aufgebaut. &#8220;Der ging richtig gut. Ich war sogar oft in Friedrichshafen. Die Messe dort hat immer die besten Neuheiten, die wir dann importiert haben.&#8221;
Nach 15 Jahren war das Studium dann zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J. J. &#8211; wie er sich selbst nennt &#8211; ist ein richtiger Aussteiger. W&#228;hrend seines Biologie-Studiums hat er sich m&#252;hsam einen Fahrradladen in Joensuu aufgebaut. &#8220;Der ging richtig gut. Ich war sogar oft in Friedrichshafen. Die Messe dort hat immer die besten Neuheiten, die wir dann importiert haben.&#8221;</p>
<p>Nach 15 Jahren war das Studium dann zu Ende und J. J. hat sich voll auf sein Ladengesch&#228;ft konzentriert, &#8220;aber irgendwann musste ich einfach was anderes machen.&#8221; 2001 kam dann der Ausstieg: &#8220;Ich habe den Laden an den Nagel geh&#228;ngt und mir daf&#252;r diesen Lebenstraum erf&#252;llt. Nach langem Suchen habe ich dieses St&#252;ck Land am Rande des Koli-Nationalparks gefunden und gekauft. Seither arbeite ich hart daran, diese Farm wieder so aufzubauen, wie sie in den 1950er Jahren verlassen wurde. Das Haupthaus steht ja schon, aber ist noch nicht ganz fertig.&#8221;</p>
<p>Bei J. J. zu wohnen ist, wie in einem Museumsdorf einzuziehen: der alte Brotofen im Wohnzimmer verbreitet eine mollige W&#228;rme, die alten Dielen knarzen bei jedem Schritt und die Sonne glitzert in den alten Fenstern. Das Grundst&#252;ck ist riesig und reicht bis an einen See, der mehrere hundert Meter entfernt liegt.</p>
<p>Wie er die alten H&#228;user baut, wollen wir von J. J. wissen: &#8220;Oft komme ich durch Zufall darauf. Vor einiger Zeit bin ich an einer verlassenen Farm einige hundert Kilometer von hier vorbeigekommen. Ich hatte dem Grundst&#252;ckseigner meine Telefonnummer gegeben und ihm gesagt, dass er &#8211; sofern er das Haus jemals verkaufen m&#246;chte &#8211; gerne jederzeit auf mich zukommen soll. Eine Woche sp&#228;ter hat er mich dann angerufen und gefragt &#8216;Hey, was zahlst du?&#8217; Irgendwie haben wir uns dann geeinigt und ich habe das Haus dann hergeholt und hier aufgebaut.&#8221;</p>
<p>Vor der Haust&#252;r geh&#246;ren die drei Hunde, unz&#228;hlige Schafe, Islandpferde und Katzen nat&#252;rlich mit zu J. J.&#8217;s Familie. &#8220;Die Tiere kosten eine Menge Zeit und ich habe dann auch noch so viel Pl&#228;ne f&#252;r das Grundst&#252;ck. Die alte Scheune gegen&#252;ber des Haupthauses w&#252;rde ich gerne wieder aufbauen und am Seeufer soll eine alte, traditionelle Rauchsauna entstehen. Dann w&#252;rde ich gerne die Birken auf der S&#252;dseite f&#228;llen, um noch etwas mehr Ackerfl&#228;che zu gewinnen. Achja, au&#223;erdem w&#228;re es toll, wenn wir irgendwann unseren Energiebedarf selbst decken k&#246;nnen &#8211; durch gro&#223;e Solarpanels zum Beispiel. Ein paar traditionelle ostfinnische K&#252;he suche ich schon l&#228;nger und H&#252;hner will ich mir dieses Jahr noch anschaffen. Es wartet also noch einiges auf mich &#8211; aber ich habe ja noch Zeit, bis ich erwachsen bin.&#8221;</p>
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		<title>Begegnungen in Finnlands Osten (2)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 19:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Juha, den Taxifahrer und seinen himmelblauen Ford treffen wir erstmals in Ilomantsi. Der &#8220;Busbahnhof&#8221; hier in Ilomantsi spricht von weitaus besseren Zeiten: die gro&#223;e geteerte Fl&#228;che hinter dem einzigen Supermarkt hat Platz f&#252;r dutzende Busse. Heute h&#228;lt nur noch der Bus aus Joensuu an dem heruntergekommenen, verbeulten Blechh&#228;uschen am Rande des Platzes. Mehrmals am Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Juha, den Taxifahrer und seinen himmelblauen Ford treffen wir erstmals in Ilomantsi. Der &#8220;Busbahnhof&#8221; hier in Ilomantsi spricht von weitaus besseren Zeiten: die gro&#223;e geteerte Fl&#228;che hinter dem einzigen Supermarkt hat Platz f&#252;r dutzende Busse. Heute h&#228;lt nur noch der Bus aus Joensuu an dem heruntergekommenen, verbeulten Blechh&#228;uschen am Rande des Platzes. Mehrmals am Tag bringt gibt es von hier Verbindungen von und nach Joensuu &#8211; der n&#228;chsten gr&#246;&#223;eren Stadt. &#8220;Fr&#252;her gab es von hier viele weitere Verbindungen&#8221; erz&#228;hlt uns Juha &#8220;doch heute ist das anders. Nach und nach wurden alle Verbindungen eingestellt und wir haben nur noch den Bus aus Joensuu hier.&#8221;</p>
<p>Wer von hier nun weiterkommen m&#246;chte, ist auf solche wie Juha angewiesen. Dennoch: viel zu tun hat er kaum. Das gelbe Schild auf dem Dach mit der Aufschrift &#8220;Taksi&#8221; braucht er nur selten. Die meisten seiner Fahrten sind regelm&#228;&#223;ig und zu einem vereinbarten Tarif. Das Taxameter benutzt er so gut wie nie.<br />
&#8220;Morgens und Mittags fahre ich mit meinem Taxi die Schulkinder. Morgens zuerst eine gro&#223;e Runde, dann eine Kleinere um die Kinder in die Schule zu bringen. Mittags dann umgekehrt um sie wieder nach Hause zu bringen.<br />
Dann kommen noch die vielen anderen Fahrten dazu: mehrmals die Woche fahre ich nach Ilomantsi &#8211; irgendwer braucht immer was; dort ist ja zum Beispiel der einzige Arzt der Gegend. Oder wie gestern: hier in der N&#228;he war ein Festival und ich habe die ganze Nacht junge Leute gefahren. Das ist schon sehr anstrengend, die ganze Nacht wach zu bleiben, aber es bringt auch etwas Geld.&#8221;</p>
<p>Mit Juha fahren wir in seine Heimatgemeinde Naarva, ein kleines Nest, etwa 12km westlich der russischen Grenze. Kurz nach Ilomantsi verengt sich die Stra&#223;e, der Teerbelag weicht einer geschotterten Piste und uns kommen kaum noch Fahrzeuge entgegen.<br />
Naarva liegt f&#252;r uns scheinbar am Ende der Welt. Die Stra&#223;e schl&#228;ngelt sich bergauf-, bergab. Die Schlagl&#246;cher werden immer mehr und das Auto schlingert &#252;ber die vom Schmelzwasser aufgeweichte Schlammpiste. &#8220;Finnen m&#246;gen solche Stra&#223;en nicht&#8221; erkl&#228;rt Juha. &#8220;Nur selten kommen Finnen in diese Gegend, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Dabei ist die Gegend wundersch&#246;n. Wir haben hier sehr viele B&#228;ren, die man beobachten kann. Selbst das Fernsehen kommt immer wieder in diese Gegend, um B&#228;renaufnahmen zu machen!&#8221;</p>
<p>Vor Juhas Haus tut sich eine wundersch&#246;ne Landschaft auf. Direkt auf einer Anh&#246;he gelegen, bietet sich ein Ausblick auf das komplette Umland: dort ein kleiner See, hier eine kleine Lichtung und Wald so weit das Auge reicht. Ein St&#252;ck weit entfernt liegt das Ferienhaus das Juhas Vater Onni geh&#246;rt.<br />
Von der Veranda genie&#223;en wir den Sonnenuntergang &#252;ber dem grandiosen Ausblick und plaudern weiter mit Juha, w&#228;hrend sich Onni r&#252;hrend um die holzbeheizte Sauna k&#252;mmert &#8211; &#8220;&#8230; ist nat&#252;rlich im Preis enthalten&#8221;, sagt Juha.</p>
<p>&#8220;Die Landschaft und unsere Lage ist herrlich&#8221; schw&#228;rmt Juha &#8220;nur k&#246;nnen wir diesen Platz nicht aufessen. Naarva hat l&#228;ngst bessere Zeiten erlebt. Vor einigen Jahren gab es hier eine Post, einen Supermarkt, ja sogar eine Busverbindung. Und heute? Heute sind meine Eltern und ich noch eine der wenigen Bewohner Naarvas. Immer mehr Leute ziehen in die Stadt &#8211; vor allem weg nach Helsinki. Und diejenigen die hier bleiben werden immer &#228;lter. Junge Leute kommen kaum noch hierher.&#8221;</p>
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		<title>Begegnungen in Finnlands Osten (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 19:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen hat der Fr&#252;hling Einzug gehalten. Die B&#228;ume zeigen ihre ersten Knospen, das Thermometer klettert deutlich &#252;ber zehn Grad und die Sonnenstunden werden immer l&#228;nger.
F&#252;r den aufkommenden Fr&#252;hling hatten wir eigentlich eine mehrt&#228;gige Wandertour entlang der russischen Grenze geplant. Dass dort &#8211; etwa 450 km n&#246;rdlich von Helsinki &#8211; der Waldboden noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen hat der Fr&#252;hling Einzug gehalten. Die B&#228;ume zeigen ihre ersten Knospen, das Thermometer klettert deutlich &#252;ber zehn Grad und die Sonnenstunden werden immer l&#228;nger.</p>
<p>F&#252;r den aufkommenden Fr&#252;hling hatten wir eigentlich eine mehrt&#228;gige Wandertour entlang der russischen Grenze geplant. Dass dort &#8211; etwa 450 km n&#246;rdlich von Helsinki &#8211; der Waldboden noch mit 50cm Schnee bedeckt ist, war allerdings nicht geplant und die vorgesehene Tour mussten wir bereits am ersten Tag vorzeitig abbrechen. Ausger&#252;stet mit unseren prall gef&#252;llten Rucks&#228;cken &#8211; Modell &#8220;Nepal&#8221; &#8211; voller Fertigessen und frischer Trekking-Kleidung sitzen wir nun also in Ost-Finnland und haben Zeit f&#252;r eine Menge anderer Begegnungen.</p>
<p>Nun w&#228;re dies mehr ein Eintrag f&#252;r das pers&#246;nliche Tagebuch, denn f&#252;r diesen Blog, w&#228;ren da nicht die kleinen, liebenswerten Begegnungen, die uns dort wiederfahren sind. Auf unserem Weg von Naarva &#8211; 12 km vor der russischen Grenze, &#252;ber den Koli-Nationalpark bis nach Joensuu trafen wir ganz besondere Menschen, die uns &#8220;ihre&#8221; Geschichte erz&#228;hlten. Geschichten aus Ost-Finnland, von denen ich in den kommenden Eintr&#228;gen einige vorstellen m&#246;chte.</p>
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		<title>&#246;ffentliche Verkehrsmittel</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 08:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich als Rucksacktourist in Finnland bewegt wird sicherlich fr&#252;her oder sp&#228;ter S&#228;tze wie &#8220;Finnland besitzt ein hervorragend ausgebautes Netz &#246;ffentlicher Verkehrsmittel&#8221; lesen. Tats&#228;chlich geh&#246;rt der &#246;ffentliche Verkehr in Finnland zu den Besten weltweit.
Versp&#228;tungen bei Bus und Bahn sind &#228;u&#223;erst selten und wenn dann handelt es sich nur um wenige Minuten. Meist wird der Fahrplan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich als Rucksacktourist in Finnland bewegt wird sicherlich fr&#252;her oder sp&#228;ter S&#228;tze wie &#8220;Finnland besitzt ein hervorragend ausgebautes Netz &#246;ffentlicher Verkehrsmittel&#8221; lesen. Tats&#228;chlich geh&#246;rt der &#246;ffentliche Verkehr in Finnland zu den Besten weltweit.<br />
Versp&#228;tungen bei Bus und Bahn sind &#228;u&#223;erst selten und wenn dann handelt es sich nur um wenige Minuten. Meist wird der Fahrplan &#252;berp&#252;nktlich eingehalten. Zudem ist das Verkehrsnetz im ganzen Land hervorragend ausgebaut und es gibt kaum einen Ort, der nicht mit den &#8220;&#214;ffentlichen&#8221; erreicht werden kann.</p>
<p>Allein in Helsinki weben die &#252;ber 60 Linien ein dichtes Streckennetz, das sich durch 11 Stra&#223;enbahnlinien, einer Schiffslinie (zur Insel Suomenlinna) und einer Metrolinie (&#252;brigens das n&#246;rdlichste U-Bahn-Netz weltweit) erg&#228;nzt. Unter den ber&#252;hmten gelb-gr&#252;nen Stra&#223;enbahnen der Verkehrsbetriebe ist die Linie 3T besonders bekannt. Sie verkehrt vor allem in der Innenstadt und h&#228;lt an vielen Sehensw&#252;rdigkeiten. Die Linie ist also ideal um die Stadt zu erkunden, was auch die Verkehrsbetriebe erkannt haben und ein extra Faltblatt &#8220;3T &#8211; Sightseeing&#8221; herausgegeben haben in dem alle Sehensw&#252;rdigkeiten entlang der 3T erl&#228;utert sind (kostenlos in der Tourist-Information erh&#228;ltlich).</p>
<p>Wer erstmals mit dem Bus in Helsinki unterwegs ist, muss einen nahenden Bus per Handzeichen auf sich aufmerksam machen. Normalerweise wird eine Haltestelle von einer Vielzahl von Bussen bedient und so halten vorbeifahrende Busse nur, wenn man sich rechtzeitig per Handzeichen bemerkbar macht. Wenn nicht jemand aus diesem Bus aussteigen m&#246;chte, wird die Haltestelle sonst nicht bedient.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2008/05/_mg_2056_lzn_resize.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-179" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Mit der Stra&#223;enbahn \" src="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2008/05/_mg_2056_lzn_resize-300x199.jpg" alt="Mit der Stra&#223;enbahn \" width="200" /></a><a href="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2008/05/_mg_2083_lzn_resize.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-178" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Die ber&#252;hmten gr&#252;n-gelben Stra&#223;enbahnen Helsinkis" src="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2008/05/_mg_2083_lzn_resize-300x199.jpg" alt="" width="200" /></a></p>
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		<title>Zugreise nach Helsinki (8): Hyv&#228;&#228; p&#228;iv&#228;&#228; Suomi!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 21:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine alte &#8220;typisch russische&#8221; Frau k&#252;mmert sich r&#252;hrend um das Fr&#252;hst&#252;ck im Hostel Puppet: sie f&#252;llt das Marmeladenglas auf, legt liebevoll alte zerknitterte Papierservietten auf die kleinen Plastiktischchen des Fr&#252;hst&#252;cksraumes und kocht st&#228;ndig hei&#223;es Kaffeewasser (f&#252;r den l&#246;slichen Kaffee).
Gest&#228;rkt beginnen wir unseren Tag. Zun&#228;chst steht noch ein bisschen &#8220;Sightseeing&#8221; auf dem Programm: , Schlossplatz, Bauernmarkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine alte &#8220;typisch russische&#8221; Frau k&#252;mmert sich r&#252;hrend um das Fr&#252;hst&#252;ck im Hostel Puppet: sie f&#252;llt das Marmeladenglas auf, legt liebevoll alte zerknitterte Papierservietten auf die kleinen Plastiktischchen des Fr&#252;hst&#252;cksraumes und kocht st&#228;ndig hei&#223;es Kaffeewasser (f&#252;r den l&#246;slichen Kaffee).</p>
<p>Gest&#228;rkt beginnen wir unseren Tag. Zun&#228;chst steht noch ein bisschen &#8220;Sightseeing&#8221; auf dem Programm: , Schlossplatz, Bauernmarkt &#8220;Kusnetschnyj Rynok&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2007/11/_mg_7395_cc_resize.jpg" title="Zugreise nach Helsinki: Christi-Auferstehungskirche, St. Petersburg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2007/11/_mg_7395_cc_resize.jpg" title="Zugreise nach Helsinki: Christi-Auferstehungskirche, St. Petersburg"><img src="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2007/11/_mg_7395_cc_resize.jpg" alt="Zugreise nach Helsinki: Christi-Auferstehungskirche, St. Petersburg" width="200" /></a><a href="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2007/11/_mg_7469_sw_resize.jpg" title="Zugreise nach Helsinki: Schlossplatz, St. Petersburg"><img src="http://www.60-10-n.de/wp-content/uploads/2007/11/_mg_7469_sw_resize.jpg" alt="Zugreise nach Helsinki: Schlossplatz, St. Petersburg" hspace="10" width="200" /></a></p>
<p><span id="more-34"></span>Am Nachmittag sollte dann eigentlich unsere Verbindung nach Helsinki gehen. Um wirklich sicher zu gehen, dass wir den Zug auch bekommen (und bei den Orientierungsschwierigkeiten mit der kyrillischen Schrift auch wirklich finden) sind wir extra zeitig am Bahnsteig.<br />
Der Schaffner stempelt unsere Tickets ab: St. Petersburg &#8211; Grenze, Grenze Helsinki. Alles OK. &#8220;But &#8230; where is your reservation?&#8221; &#8211; &#8220;No reservation. This is all what we got from the &#8216;Deutsche Bahn&#8217;&#8221;.<br />
Ohne Reservierung geht nat&#252;rlich nichts. Der (finnische) Schaffner erl&#228;utert uns auf Englisch (ach, endlich verstehen wir wieder etwas), dass wir im Ticket-Office noch eine Reservierung kaufen m&#252;ssen.</p>
<p>Im Ticket-Office ist das allerdings nicht so einfach. Englisch ist hier nat&#252;rlich fehl am Platz. Mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en versuchen wir dem Personal dort beizubringen, was wir wollen: Tickets haben wir schon aus Deutschland mitgebracht, fehlt nur eine Reservierung.<br />
Endlich kommt Hilfe. Ein Passant bemerkt unsere Hilflosigkeit und springt spontan als &#220;bersetzer ein &#8211; was wir dann erfahren, ist gar nicht so toll. Die Dame k&#246;nne uns keine Reservierung ausstellen, da die Tickets schon abgestempelt sind. Auf unsere Erkl&#228;rung, dass dies doch der Schaffner erst eben gemacht hat, l&#228;sst sie sich erst ein, als wir diesen zu Hilfe holen.</p>
<p>Letztendlich hat&#8217;s dann doch geklappt. 5 Minuten vor Abfahrt erreichen wir noch unseren Zug nach Helsinki. Do svidanja Rossiya!<br />
4 Stunden sp&#228;ter kommen wir &#8211; knapp 90 Stunden nach unserer Abreise &#8211; in Helsinki an: Hyv&#228;&#228; p&#228;iv&#228;&#228; Suomi!</p>
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